Hallo, Baby!

TJ MCGRATH

Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus?
Jeder Tag beginnt mit einer Tasse Kaffee und einer guten halben Stunde Tagträumen … dann bekommen die Hunde ihren einstündigen Spaziergang. Danach hängt alles von der Arbeit, dem Auftrag oder der Kundschaft ab. Kein Arbeitstag ist wie der andere, und genau das liebe ich am meisten daran, mein eigenes Floristikstudio zu haben. Das Einzige, was sich nie ändert: Langweilig wird es eigentlich nie.

Welches Einrichtungsstück würdest du retten, wenn dein Haus brennt?
Wenn die Tiere in Sicherheit sind, wäre es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen meinem Mann und einer Kohlezeichnung von einem wahnsinnig talentierten befreundeten Künstler. Wahrscheinlich würde ich Wasser über meinen Mann kippen und die Zeichnung schnappen.

Was ist deine größte Inspirationsquelle? Hast du ein Vorbild?
Die Natur – wild, urban, am Stadtrand, ganz egal … die Bewegung, die Farben, wie sie sich verhält, einfach alles. Ein Vorbild habe ich eigentlich nicht, aber es gibt viele Menschen, die mich inspirieren, sei es durch ihr Talent, ihre Leidenschaft oder ihren Einsatz für ihre Sache.

Was ist dein liebstes Mitbringsel zur Einweihungsparty?
Frische Blumen aus der Region – und sie bedeuten irgendwie noch mehr, wenn ich sie selbst gezogen habe.

Was machst du in zehn Jahren?
Ich reise um die Welt und zeige Menschen, wie schön es ist, mit saisonaler, regional gewachsener Natur zu gestalten. Am liebsten würde ich an Weihnachten in Australien unterrichten.

Ich fotografiere, wenn ich …
… besonders stolz auf eine Arbeit bin, aber auch dann, wenn ich weiß, dass es nicht gerade mein bestes Design ist. Ich fotografiere so viele meiner Arbeiten wie möglich. Jedes Mal lerne ich mehr über die Blumen, das Licht und die Kamera.

„Blumen sind vergänglich, und weil jedes Arrangement einzigartig ist, brauche ich die Fotografie nicht nur, um meine Arbeit festzuhalten – sie ist auch ein Bezugspunkt für meine eigene Entwicklung als Künstler.“

Beschreib deine Fotografie in wenigen Worten!
Verspielt, farbenfroh, kühn, überraschend.

Was oder wer inspiriert dich und deine Fotografie?
Am meisten inspirieren mich die Blumen, aber ich finde auch Inspiration in der Natur, in Architektur und Musik. Oft sind die Arrangements auch vom Raum und der Geschichte der Kundschaft inspiriert.

Dein liebster Ort auf der Welt?
Ein Felsen mit Blick aufs Meer an der Westküste Irlands – und abends der Pub im Ort.

Hast du ein verborgenes Talent?
Ich bin richtig gut im Staubwischen und Staubsaugen.

Ich tanze zu …
… allem mit Beat und einem richtig guten Refrain

Ich liebe es, wenn Menschen …
… nett zueinander sind. Ich muss aber auch herzhaft lachen, wenn jemand über etwas stolpert – solange sich niemand ernsthaft verletzt.

Ich liebe es, wenn Menschen …
… nett zueinander sind. Ich muss aber auch herzhaft lachen, wenn jemand über etwas stolpert – solange sich niemand ernsthaft verletzt.

Möchtest du unseren Lesern noch etwas mitgeben?
Blumen sind vergänglich, und weil jedes Arrangement einzigartig ist, brauche ich die Fotografie nicht nur, um meine Arbeit festzuhalten – sie ist auch ein Bezugspunkt für meine eigene Entwicklung als Künstler. Zurückblicken zu können hilft uns oft, nach vorn zu gehen … klingt nach Klischee, aber wir lernen doch aus unseren Fehlern, oder?

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