

Embla Brorsson und Eric Seger sind das Duo hinter Nektar – einem kulinarischen Juwel in der Rörstrandsgatan in Vasastan, Stockholm. Die beiden verbindet die Leidenschaft für Essen und Wein. Lerne sie kennen: Sie erzählen von ihrer Liebe zur Küche, von dem, was sie inspiriert, und von ihren kulinarischen Abenteuern.
Erzählt mal ein bisschen von euch! Wer seid ihr?
Wir sind ein Paar, das für Essen und Trinken lebt – und mit Nektar können wir genau das gerade ausleben. Kennengelernt haben wir uns vor acht Jahren in einem Restaurant. Seitdem sind wir zusammen gereist und haben in tollen Restaurants gearbeitet, bis wir eines Tages die Chance bekamen, Nektar zu eröffnen.
Erzählt uns von eurem Weg in die Küche und eurer Liebe zum Wein! Wann hat alles angefangen?
Eric: Bei mir ging es früh los, aber wann genau und warum, weiß ich gar nicht mehr. Ich wusste immer, dass ich entweder Eishockeyprofi oder Koch werde – und als der eine Traum unerreichbar weit weg schien, habe ich mich voll auf den anderen gestürzt. Seitdem ist mein Interesse immer weiter gewachsen. In diesem Beruf lernt man nie aus, und ich glaube, genau deshalb kann man ihn ein Leben lang machen, ohne müde zu werden. Mein Interesse an Wein ist vor allem gewachsen, als ich angefangen habe, öfter mal ganz unkompliziert essen zu gehen. Da wollte ich auch etwas Gutes im Glas haben.
„Kommt vorbei und esst was. Wir haben mehr als nur gute Weine!“
Wie kam es dazu, dass ihr zusammen ein Restaurant eröffnet habt?
Eric: Wir haben immer davon gesprochen, aber dass es genau dieser Ort und genau diese Zeit wurde, war eher Zufall. Ich habe in den Räumen von Lillebrors gearbeitet und beim Umzug der Bäckerei mitgeholfen. Damals habe ich viel mit dem Besitzer der Bäckerei über die alten Räume gesprochen, und eine Zeit lang war der Plan, gemeinsam mit ihm etwas zu machen. Am Ende konnten Embla und ich dann aber unser eigenes Ding voll durchziehen.
Embla: Eigentlich war nie geplant, dass das Restaurant in der Stadt liegt. Hätten wir diese Räume nicht bekommen, hätten wir wahrscheinlich etwas Kleines auf dem Land eröffnet, vielleicht ein B&B. Vielleicht ja irgendwann.
Was steht bei euch auf der Karte?
Unsere Küche ist stark von Südeuropa inspiriert, aber wir kochen mit Zutaten aus der Region – so entsteht immer unsere ganz eigene Interpretation. Ab und zu holen wir uns auch gern Einflüsse aus anderen Teilen der Welt. Am liebsten kochen wir Gerichte, die man am Tisch teilen kann, mit viel Gemüse auf dem Teller.
Habt ihr ein Signature-Gericht?
Boudin noir, unsere gefüllte Blutwurst mit Mostarda. Das ist das einzige Gericht, das immer auf der Karte steht.
Was ist das Schönste an der Arbeit in der Gastronomie?
Der Kontakt mit all den Produzenten, die uns ihre Zutaten liefern, und die Begegnung mit den Gästen – zu sehen, wie man mit Essen und Service einen Abend unvergesslich macht.
Eric, beschreib Embla in drei Worten.
Fröhlich, professionell, gesellig.
Embla, beschreib Eric in drei Worten.
Witzig, kreativ, geschmackssicher.
Was kocht ihr zu Hause?
Embla: Zu Hause machen wir oft Themenabende, damit die Inspiration nicht ausgeht und wir neue Rezepte ausprobieren können!
Eric: Ehrlich gesagt gibt es oft Reste oder ein belegtes Brot, aber die Themenabende sind eine schöne Abwechslung.
Woher kam die Inspiration für die Einrichtung von Nektar?
Vor allem aus anderen Restaurants, in denen wir waren und deren Einrichtung uns gefallen hat. Aber so richtig darüber nachgedacht, was uns eigentlich gefällt, haben wir wohl erst, als die Entscheidung gefallen war – und da haben wir angefangen, Inspiration zu sammeln.
Wenn ihr euer Restaurant mit einem Song beschreiben müsstet, welcher wäre das?
„Cannelloni Makaroni“ von Lasse Holm.